Donnerstag, 14. April 2011

Kapitel I - Vom Willen zu Open Source

Open Source, davon haben die meisten wahrscheinlich schonmal etwas gehört. In den meisten Fällen denkt man dabei wohl als erstes an Linux und vereinsamte Hornbrillenträger, die nur ihr Pinguin-Stofftier zum Reden haben. Und ja, dort liegen auch tatsächlich die Wurzeln dieser Bewegung. Aber in den letzten 20 Jahren hat sich viel getan und für die, die nicht genau wissen, was Open Source denn nun genau heißen soll, hier die drei Eigenschaften die eine Open Source-Software aufweisen muss:

  1. Die Software (d. h. der Quelltext) liegt in einer für den Menschen lesbaren und verständlichen Form vor.
  2. Die Software darf beliebig kopiert, verbreitet und genutzt werden.
  3. Die Software darf verändert und in der veränderten Form weitergegeben werden.    



Es gibt also noch einen großen Unterschied zwischen Open Source und Software, die einfach nur kostenlos ist. Es ist für jedermann nicht nur das fertige Produkt zu sehen, sondern auch der Weg dorthin. Wie bei der Fertigsauce im Supermarkt gilt: Man weiß doch lieber was drin ist. So kann man sich sicher sein, dass weder die persönlichen Daten bei Google landen, noch alle zwei Minuten Werbung für die Computerbild auf den Bildschirm hüpft.


Open Source und die Gemeinschaft

Quelloffene Software ist also toll für den Endbenutzer. Aber was bringt uns denn nun dazu smartSound quelloffen anzubieten? Es gibt doch auch relativ erfolgreiche, kostenpflichtige Musikplayer für Rollenspielrunden. Warum also nicht mit guter Arbeit gutes Geld verdienen?

Geld mag zwar der Motivation in vielen Fällen dienlich sein, aber eben nicht in allen. Wir, die beiden Entwickler, sind beides Rollenspieler. Und so wie sich jede gute Rollenspielrunde im Kampf gegen finstere Mächte und riesige Drachen als eine Gemeinschaft sieht, so sehen wir Rollenspieler auch im Allgemeinen: Alle Spielleiter verbindet doch der Wunsch, ihren Spielern unvergessene Abende zu bescheren. Je dichter die Atmosphäre, je mehr die Spieler sich mit ihren Charakteren freuen und mit ihnen leiden, umso besser.
Und da uns dieser Wunsch alle verbindet, wollen wir helfen das Erlebnis beim Rollenspiel zu intensivieren. Wir wollen den besten Musikplayer für's Rollenspiel entwickeln - unser Beitrag zu diesem wundervollen Hobby.


Offene Entwicklung und die Meinung der Nutzer

Den besten Musikplayer für's Rollenspiel kann man aber nicht einfach so zu zweit entwickeln. Dazu benötigt man Hilfe. Wir suchen nicht speziell Programmierer - was wir suchen sind interessierte Benutzer, die das Projekt verfolgen und uns Feedback zu unseren Ideen geben. Deswegen gibt es dieses Blog. Deswegen sind wir genau dir dankbar, dass du diesen Eintrag gerade liest. Wir wollen möglichst viele Meinungen, möglichst viele Blickwinkel. Und letztlich ist auf dem Projekt liegende Aufmerksamkeit auch eine große Motivation für uns.


Das war unserer Exkurs zu Open Source. Vielleicht konnten wir vermitteln, was uns bei diesem Projekt antreibt. Im nächsten Aritkel "Von Betriebssystemen und USB-Sticks" geht es um die technischen Herausforderungen und welche Vorteile smartSound dort gegenüber anderen Musikplayern für's Rollenspiel bieten wird.

Wir freuen uns auf eure Kommentare.

1 Kommentar:

  1. Ich werde den Blog hier mal weiter verfolgen. Wenn das Ganze konkreter ist, werde ich mich nochmal melden :)

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